2013 hat uns der Lagottivirus infiziert.

Mit Amy kam eine uns bis dahin unbekannte Hunderasse ins Haus, nachdem meine Labradorhündin Ronja viel zu früh mit knapp acht Jahren gestorben war.

Es sollte ein Hund sein, der führer/innenbezogen ist, der nicht haart, gut erzogen werden kann und bestenfalls kein Interesse daran hat, Wild, Katzen und anderes Getier zu jagen.

Denn von 1989 bis 2002 hatten wir bis zu zwölf Siberian Huskies unser eigen genannt. Neben dem Training sind wir im Herbst Wagenrennen und im Winter Schneerennen in Skandinavien und in den Alpen gefahren, haben die Hunde artgerecht im Rudel in großen Gehegen gehalten und nach den Regeln des VDH/FCI unter dem geschützten Zwingernamen "of Eskimo Island" gezüchtet.

Die Gegensätze zum Lagotto Romagnolo könnten kaum größer sein. Amy hat sich zu einem treuen Begleiter im täglichen Leben entwickelt. Sie ist auch bei Ablenkung absolut gehorsam und läuft wann immer es geht frei. Eine erstklassige Hundeschule vom Welpenalter an hat hier den Grundstein gelegt (siehe link). Die Hauptbeschäftigung liegt beim ManTrail, aber auch beim Agility und im Rally Obedience hat sie ihr Geschick und ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt.
Als typischer Trüffelhund hat sie außerdem ein Seminar im Trüffelfinden besucht.
 
Als mit zunehmendem Erwachsenwerden ihr Potential immer deutlicher wurde, haben wir uns entschlossen sie zur Zucht einzusetzen. Nach vielen aufwändigen, aber sinnvollen ärztlichen Pflichtuntersuchungen, mehreren Zuchtschauen und einer Wesensprüfung hat sie vom VDH im Jahr 2015 ihre Zuchtzulassung bekommen.

Nachdem auch die Zuchtstätte durch den VDH überprüft und zertifiziert wurde, ist der Name "of Eskimo Island" jetzt offizieller Zwingername für die Zucht der Rasse Lagotto Romagnolo nach den Regeln des VDH.
  

Unsere Zuchtstätte; ein Holzhaus zwischen Wildeshauser Geest und Oldenburger Land mit großem Garten und viel Natur zum Radfahren und Wandern.